Telekom fordert finanzielle Beteiligung beim Ausbau des VDSL-Glasfasernetzes

Aktuelle Situation

Heutzutage hat nahezu jeder einen Breitband Internetanschluss bei sich zu Hause. Allerdings ist die Technologie schon wieder ein ganz schönes Stück weiter gekommen. Inzwischen gibt es Glasfaserleitungen, die das Hochgeschwindigkeitsinternet ermöglichen, nämlich das VDSL. Dieses Internet ist bis zu 10-mal schneller als das herkömmliche Netz und ermöglich somit eine schnellere Verbindung, durch die größere Pakete wandern können.
Viele Benutzer des herkömmlichen Internets wollen nun auch das noch schnellere VDSL nutzen. Hierbei gibt es aber ein ganz großes Problem.

Problem beim VDSL

Das wohl größte Problem bei diesem Glasfasernetz ist eindeutig der Kostenfaktor. Eine Schätzung, die für den Ausbau des VDSL – Netzes angelegt wurde, beläuft sich auf eine Summe von 50 Milliarden Euro, die natürlich noch weiter steigen kann. Diese Summe müsste alleine von dem Internetanbieter aufgebracht werden. Die Schätzung reicht zwar bis ins Jahr 2014, ist aber trotzdem eine enorme Summe, die selbst für die Telekom kaum aufzubringen ist. Des Weiteren fehlt auch der Anreiz der Konkurrenten vom Markt, diese Internetverbindung weiter aufzubauen, denn diese wollen sich viel lieber auf die bisherigen Technologien verlassen. Besonders auf den Funkmarkt haben es die anderen Anbieter abgesehen, der von der neuen Technologie des LTE überrannt wird.

Lösungsvorschläge

Die Telekom hat einen sehr simplen aber auch umstrittenen Lösungsweg gefunden, der gewählt werden kann. Und zwar geht es darum, die Kunden an den Kosten zu beteiligen. Diejenigen, die das neue Internet haben wollen, müssen auch dazu bereit sein einen dementsprechend angemessenen Preis zu bezahlen. Damit ist nicht nur der reine Internetanschluss gemeint, den man zahlen soll, sondern man soll das Kabel direkt bezahlen, welches man nutzt und zusätzlich wird noch der jetzige Betrag fällig.
Ein weiterer Vorschlag ist, dass sich die Internetunternehmen zusammenschließen und gemeinsam den Betrag von 50 Milliarden Euro aufbringen können. In diesem Fall müssten die Unternehmen aber auch akzeptieren, dass viele Kunden zur Konkurrenz gehen und dort einen VDSL-Vertrag abschließen. Dies wollen die Unternehmen aber nicht riskieren, sie wollen immer die größtmögliche Anzahl von Kunden, damit auch der größte Profit daraus resultiert.

DSL Tarifrechner

Ein weiteres Problem hat Telekom auch in dem DSL Tarifrechner gefunden, da somit die Übersicht über alle Tarife direkt vorhanden war. Somit war die Telekom auf einmal nicht mehr direkt an der Spitze der Angebotsliste, denn kleinere Unternehmen konnten es sich nun mehr erlauben niedrigere Preise anzubieten und somit führte ein Tarifcheck für DSL Tarife dazu, dass viele Neukunden ausblieben und bereits erworbene Kunden wieder wechselten.

Fazit

Letztlich ist ein Ausbau der VDSL-Leitung noch nicht dringend notwendig. Aber desto mehr Kunden diesen Ausbau fordern, desto schwieriger wird die Entscheidung, diesen Ausbau aufzuschieben.
Somit sollten alle Internetanbieter an einem Strang ziehen und den Ausbau der Leitungen aus geteilter Tasche zahlen, um die Kunden glücklich zu machen, von denen sie ihr Kapital erhalten.

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