Alles zu Datensicherungsschränke und wie man den richtigen findet

Datensicherungsschränke sind für Praxen und Firmen ein unverzichtbares Muß um die wertvollen Datenträger zu schützten. Der Gesetzgeber schreibt für viele Branchen eine sichere Aufbewahrung von Daten gesetztlich vor. Vor der Anschaffung sind jedoch ein paar wichtige Regeln zu beachten. Entscheidend ist dabei vorallem die Qualität des Datensicherungsschrankes. Die dort aufbewahrten empfindliche Datenträger wie zum Beispiel Disketten, Microchips oder Datensicherungsbänder müssen Feuer, Wasser und Gas und weitere Einwirkungen von Außen unbeschadet überstehen. Der Datensicherungsschrank wird auch Datentresor genannt, da er wie ein Tresor den Inhalt unter allen Umständen sicher verwahren muß. Deshalb gibt es auch bei ihm große Qualitätsunterschiede. Zudem ist eine breite Auswahl an Datentresoren im Handel erhältlich.

Qualität erkennen:

Einen qualititiv hochwertigen Datensicherungsschrank erkennt man auf den ersten Blick an der sogenannten Prüfplakette. Diese ist auffällig an der Türinnenseite angebracht und ist das wichtigste Qualitätsmerkmal.

Wann bekommt ein Datensicherungsschrank diese Plakette?

Nur ein zertifizierter Datentresor erhält diese Prüfplakette. Sie bestätigt das der Schrank gegen Feuer, Wasser, Explosion, Magnetismus, Sprengstoff und Einbruchwerkzeuge (mechanisch und thermisch) resistent ist.

Dabei werden allerdings noch folgende Siegel unterschieden:

Die Feuerschutzgüteklasse wird mit der Feuerschutz EN 1047-1 ausgezeichnet. Die Einbruchssicherheit mit der EN 1143-1. Zudem werden die verschiedenen Sicherheitsstufen mit der VdS Klasse eingeteilt, 1 steht für die Niedrigste aufsteigend bis zur 3 der höchsten Sicherheitsstufe. Das E-CBS Prüfsiegel ist ebenfalls ein amtlich anerkanntes Prüfsiegel und spricht für hohe Qualität des Datensicherungsschrankes.

Verschiedene Modelle:

Grundsätzlich unterscheidet man Datenschutzschränke in Wandschrank oder Stehschrank. Zudem gibt es, je nach persönlichem Bedürfniss verschiedene Schlossarten. Bei gewerblicher Nutzung kann der Inhalt eines Stehschrankes nur versichert werden, wenn der Schrank einem Eigengewicht von 300kg oder höher entspricht. Lediglich beim Wandschrank sind nur 200kg Vorraussetzung. Geachtet werden soll darauf, dass sowohl die Tür als auch der Korpus aus einem allseitigen doppelwandigem Stahlbehältnis gebaut wurde. Qualitativ hochwertige Datensicherungsschränke müssen mehrere Faktoren gleichzeitig unbeschädigt überstehen. So muß zum Beispiel ein Wandschrank der bereits einem Feuer ausgesetzt wurde einen Fall aus großer Höhe überstehen. Zertivizierte Schränke werden immer mit Einwirkung mehrerer Einflüsse getestet. Vorallem im Braunschweigtest werden die Sturzfestigkeit nach einem Brand getestet.

Was ist beim Kauf zu beachten:

Gerade bei Datenschutzschränken spielt der Preis eine große Rolle. Gute Qualität ist hier nicht für wenig Geld zu bekommen. Allzugünstige Schränke erfüllen meist nicht den hohen Anforderungen einer gewerblichen Nutzung. Eine gute Beratung im Fachhandel ist ebenfalls von Nöten. Bei der Vielzahl von Schränken soll dieser genau auf ihre persönlichen Ansprüche und den gewünschten Aufstellort angepasst werden.

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